KEP-Meldungen

Die KEP-Meldungen informieren Sie über die aktuellen Ereignisse im Post-, Express- und Logistikmarkt in Deutschland, Europa und der Welt. Wöchentlich erscheint unser Newsletter in englischer und deutscher Sprache. Seit 1995 ist unser Pressedienst die einzige zweisprachige Publikation unserer Branche. Unser aktueller und unabhängiger Newsletter ist für Hunderte von Journalisten und Führungskräfte in den Unternehmen weltweit zu einer der wichtigsten Informationsquellen geworden. Jede Ausgabe liefert Woche für Woche einen Überblick der aktuellen News, wichtigen Hintergründe und bestehenden Zusammenhänge.

Aktuelle KEP-Meldungen

  • Der von der italienischen Postgewerkschaft SLC/CGIL befürchtete Stellenabbau bei Poste Italiane scheint beschlossene Sache (KW 19/12)
  • Im Gegensatz zu adressierten Briefen wächst der Markt für unadressierte Werbesendungen in Europa weiterhin.
  • Aufwendungen im Zusammenhang mit der angekündigten Restrukturierung des operativen Geschäfts (KW 09/12) haben PostNord das Ergebnis im ersten Quartal vermiest.
  • Der U.S. Postal Service ist im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht.
  • Paradigmenwechsel im Postmarkt?
  • Die Schweizerische Post ist mit rückläufigen Gewinnen in das Jahr ge-startet
  • Erstmals hat die chinesische Regulierungsbehörde nicht nur Angaben zum gesamten Expressmarkt, sondern auch zu den Marktanteilen von China Post und privaten Anbietern veröffentlich.
  • Die Umsätze der Postgesellschaften mit Briefdienstleistungen sind weltweit auf dem Rückzug.
  • Das South African Post Office (SAPO) hat nun nicht mal mehr einen interi-mistischen CEO.
  • Der Vorstand von Schenker, der Logistik-Sparte der Deutschen Bahn, wird neu geordnet

Vor einem Jahr war aktuell:

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2010/2011 hat die New Zealand Post Group die anhaltend rückläufige Umsatzentwicklung stoppen können. Wie die Post am Freitag mitteilte, konnte der Umsatz um knapp 5 Prozent auf umgerechnet 354,8 Mio. Euro gesteigert werden. Dies sei jedoch ausschließlich auf die Tochterunternehmen Kiwibank und Datam zurückzuführen; das klassische Postgeschäft habe angesichts des anhaltenden Konjunkturabschwungs eine rückläufige Entwicklung gezeigt.
Während das Briefvolumen um 3,6 Prozent zurückging, stagnierte die Sendungs-entwicklung bei Express Couriers Limited (ECL), dem 50:50 Jointventure mit der DHL (KW 39/05). Wie die Post betonte, sei die negative Entwicklung im Briefbereich aber niedriger ausgefallen als die in den Vorjahren beobachtete Rate von 4,5 Prozent jährlich.
Trotz steigender Umsätze hat die Post in dem am 31. Dezember beendeten ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Mit umgerechnet 8,6 Mio. Euro lag der Reingewinn 64 Prozent unter dem des Vergleichszeitraums. «1 EUR = 1,84 NZD»

Vor 5 Jahren war aktuell:

Frankreich ist Streikland. Nachdem die Pilotengewerkschaft SNLP in der vergangenen Woche in den Ausstand getreten war, um sich gegen den Verkauf der Europe Airpost durch die La Poste zu wenden (KW 06/07), wurde nun auch an französischen DHL- und UPS-Standorten gestreikt.
So forderten ca. 300 DHL-Mitarbeiter mit einer Arbeitsniederlegung am 14.2. eine reelle Gehaltserhöhung. Die Gewerkschaften waren mit dem von DHL vorgeschlagenen Aufschlag von 12 Euro pro Stunde für die niedrigsten Lohnklassen nicht einverstanden. Sie forderten 60 Euro für alle Mitarbeiter. Und im französischen Chesnes traten laut »Le Progrés« (23.2.) am vergangenen Donnerstag 35 UPS-Mitarbeiter in den Ausstand. Hintergrund: Die französischen Gewerkschaften fürchten, UPS wolle seine französische Niederlassung UPS Supply Chain Solutions schließen.