Pressespiegel 2008
Die Welt: "Der 700-Kilo-Job"
Die Tageszeitung Die Welt berichtet am 19. Dezember 2008, dass die Briefträger der Deutschen Post immer mehr Sendungen austragen, damit sich der Zustellservice rechnet.
""Es ist unbestritten, dass die Briefmengen langfristig abnehmen werden. Es wird mehr Werbebriefe und weniger voll bezahlte Briefe geben. Das drückt natürlich die Gewinne in der Geschäftssparte", sagt Horst Manner-Romberg, Chef der Beratungsfirma MRU und Postexperte. Die Post wird im Briefgeschäft in Zukunft weniger verdienen, obwohl die Mengen nahezu gleich bleiben. Zwar bringen die Postboten seit Jahren täglich rund 70 Mio. Briefe in die Haushalte. Ihre Arbeit bleibt also gleich - der Gewinn daraus gerät aber unter Druck."
Berliner Zeitung: "Post streicht 15000 Stellen in den USA"
Die Berliner Zeitung meldet am 11. November 2008, dass sich der Konzern aufgrund von starken Verlusten aus dem inneramerikanischen Expressgeschäft zurückziehe:
"Die Post betonte, der Schritt sei wegen der hohen Verluste in den USA erforderlich. Seit ihrem Einstieg auf dem US-Markt Ende der 90er Jahre erwies sich das dortige Inlandsgeschäft als Milliardengrab. "Zwar ist das klassische DHL-Geschäft mit internationalen Express-Sendungen in den USA gut gelaufen, aber das Inlandsgeschäft ist ein großer Verlustbringer", sagte der Hamburger Logistik-Experte und Unternehmensberater Horst Manner-Romberg der Berliner Zeitung. Es sei der Post-Tochter DHL-Express nie gelungen, den Platzhirschen UPS und FedEx auf deren Heimatmarkt wirklich Konkurrenz zu machen. Dies habe auch mit der "massiven Lobby-Arbeit der US-Unternehmen zu tun". Zudem machen der Post bestimmte Handelsbarrieren auf dem US-Markt zu schaffen. So dürfen ausländische Unternehmen in den USA bis heute keine Fluggesellschaften kaufen. Aus diesem Grunde muss die Post in Übersee höhere Kosten verkraften als ihre US-Rivalen. Zuletzt versuchte die Post, das US-Geschäft durch Kooperationen mit UPS und FedEx zu retten, doch die Gespräche scheiterten. Einer der Gründe dürfte sein, dass mit der Finanzkrise und den massiven Problemen der US-Autobauer das Express-Geschäft in den USA einbrach. Das macht auch den Post-Konkurrenten zu schaffen."
Hamburger Abendblatt: "Post baut weitere 9500 Stellen in USA ab"
Das Hamburger Abendblatt meldet am 11. November 2008, dass Konzernchef Frank Appel die Reißleine ziehen wird:
"Analysten und Logistikexperten bezeichnen die Konsequenz des Postvorstands übereinstimmend als richtig. "Der Teilrückzug ist ein längst überfälliger Schritt, der schon viel früher hätte erfolgen müssen. Denn ein Ende der Verlustserie war nicht absehbar", meint der Hamburger Postexperte Horst Manner-Romberg. "Die Post hat die Anlaufschwierigkeiten auf dem US-Markt unterschätzt und zu sehr auf die Strahlkraft des Markennamens DHL gesetzt. Doch dies hat nicht ausgereicht, um sich gegenüber den Marktführern UPS und Federal Express zu behaupten.""
Handelsblatt: "Post forciert Stellenabbau in den USA"
Das Handelsblatt meldet am 10. November 2008, dass Konzernchef Appel in der heutigen Pressekonferenz seine Sparpläne für das US-Geschäft verkünden will:
"Und wenngleich Appel nun möglicherweise auf etwas mehr politisches Verständnis hoffen darf, sind die Zeiten doch härter geworden. Ursprünglich war von einem Zehn-Jahresvertrag mit UPS und einem Gesamtwert des DHL-Frachtauftrags von 10 Mrd. US-Dollar die Rede. Doch die Verhandlungen ziehen sich hin. Die konjunkturelle Flaute im Zuge der Finanzkrise hat neue Tatsachen geschaffen. "Größe und Umfang" der geplanten Zusammenarbeit könnten sich noch ändern, hatte erst kürzlich UPS-Chef Scott Davies gesagt. Und auch Appel räumte gegenüber dem Handelsblatt ein: "Wenn wir in den USA Frachtmengen verlieren, müssen wir neu verhandeln. Das ist ganz klar.“ Für UPS ist der Vertrag dennoch weiterhin attraktiv, meint der Hamburger Unternehmensberater Horst Manner-Romberg. Denn UPS könne damit den Ausfall eigener Luftfrachtaufträge mehr als kompensieren. Doch werde UPS die Gelegenheit nutzen, höhere Preise durchzuboxen."
Manager Magazin: "Volle Fracht voraus"
Das Manager Magazin berichtet in seiner Oktoberausgabe, wie der neue Postchef Frank Appel die Probleme der Deutschen Post lösen will.
"Die DHL-Sendungen fliegen dann in den Jets des Konkurrenten UPS mit. In der Fachwelt stößt der Plan auf Skepsis. Warum sollte ausgerechnet UPS ein Interesse haben, dem Störenfried Deutsche Post zu helfen? Jahrelang herrschten zwischen den beiden kriegsähnliche Zustände. Was geschieht, wenn die Konjunktur sich erholt und der Laderaum in den UPS-Maschinen wieder knapp wird? "UPS dürfte zumindest in Versuchung sein", urteilt Horst Manner-Romberg vom Hamburger Beratungshaus MRU, "im Zweifel den eigenen Paketen den Vorzug zu geben.""
Online Handel: "Vorsicht bei Päckchen"
Der Logistikexperte Horst Manner-Romberg über die Wahl des richtigen Versanddienstleisters für Onlinehändler.
von Steffen Gerth
erschienen in Ausgabe 2008 der Sonderpublikation "Online Handel."
Capital: "Gelb gegen Orange"
Die Oktoberausgabe des Wirtschaftsmagazins Capital berichtet, dass die Deutsche Post bald echten Wettbewerb zu spüren bekomme:
"Der Briefmarkt ist trotz E-Mail und SMS hochattraktiv, meint Branchenkenner Horst Manner-Romberg. Und die Deutsche Post biete zahlreiche Angriffsfelder für innovative Services. "Deutschland ist bei der Briefpost fast noch ein Entwicklungsland", sagt der Geschäftsführer der Hamburger Unternehmensberatung MRU. Chancen sieht er zum Beispiel für Dienstleister, die Geschäftsbriefe in Firmen abholen, frankieren und aufgeben. "Unter normalen Wettbewerbsbedingungen können die alternativen Anbieter mittelfristig einen Marktanteil von deutlich mehr als einem Viertel erreichen."
Die Welt: "Probleme der Post in den USA noch größer als gedacht"
Die Welt vom 16. September 2008 berichtet, dass ein Rückzug der Deutschen Post aus dem US-Expressgeschäft nicht mehr ausgeschlossen wird:
"Am Ende könnte ein Kartellverfahren stehen und die Untersagung des kompletten Geschäfts. Branchenbeobachter sind sich darin einig, dass DHL dann nur noch die Aufgabe des inneramerikanischen Expressversands verkünden wird. "Wenn der Vertrag nicht zustande kommt, bleibt der Post nur übrig sich zurückzuziehen", sagte Post-Experte Horst Manner-Romberg. Ohnehin zögere das Management die Entscheidung schon seit mehr als einem Jahr unnötig hinaus."
LOG.Punkt: "Wind von vorne"
Die Branche steht unter hohem Kostendruck. Der Paketmarkt ist zwar stark, doch Wachstum ist nur noch auf niedrigem Niveau zu erwarten. Zwischen den Bereichen zeichnen sich Verschiebungen ab.
von Annett Boblenz
erschienen in Ausgabe 04/2008 des Fachmagazins "LOG.Punkt"
Handelsblatt: "Frank Appel fordert das Glück heraus"
Im Handelsblatt vom 15. September 2008 wird über die Hochzeit der Postbank mit der Deutschen Bank informiert:
"Doch auch eine Woche später, am vergangenen Freitag, als Appel vor der Presse mit Ackermann den Einstieg der Deutschen Bank bei der Postbank verkündete, sah "der Mann nicht gerade wie ein strahlender Sieger aus", meint der Hamburger Unternehmensberater Horst Manner-Romberg. Appel wirkte erschöpft und seltsam steif. Die harten Verhandlungen mit dem Deutsch Banker hatten wohl Spuren hinterlassen."
Handelsblatt: "DHL plant Rückzug aus den USA"
Das Handelsblatt vom 14. September 2008 berichtet von einem Strategiewechsel der Deutschen Post:
"Zwar sieht Appel "zum gegenwärtigen Zeitpunkt" keinen Anlass für Veränderungen an den Sanierungsplänen. Doch sollte es in den USA weiter abwärts gehen, dürfte ihm nichts anderes übrig bleiben, meint zumindest der Hamburger Unternehmensberater Horst Manner-Romberg. Bis zur Führungskräftetagung im Januar 2009, wo Appel eine neue Zukunftsstrategie vorstellen will, werde er damit wohl nicht mehr warten können."
Welt am Sonntag: "Herrn Appels amerikanischer Albtraum"
In der Welt am Sonntag vom 24. August 2008 wird berichtet, dass für Konzernchef Frank Appel die Sanierung der Deutschen Post in den USA zwingend ist.
"Für die Post wäre das dramatisch: "Sollte der schlimmste Fall für DHL eintreten und das Geschäft mit UPS nicht klappen, bleibt Appel keine andere Wahl, als sich aus den USA zurückzuziehen", sagt Berater und Postexperte Horst Manner-Romberg. Der Abschluss mit UPS steht noch nicht. "Für die Post besteht die Gefahr, dass das Abkommen mit UPS scheitern könnte. Das muss sie in jedem Fall verhindern", sagt Analyst Per-Ola Hellgren von der Landesbank Baden-Württemberg. Wegen der Risiken hat er hat das Kursziel der Post-Aktie gerade deutlich gesenkt.""
Format: "Post-Strategie für 2011"
Post präsentiert stabiles Halbjahresergebnis. Am Restrukturierungsplan des Vorstands wird das nichts ändern.
von Arndt Müller
erschienen am 14. August 2008 im österreichischen Magazin "Format"
Handelsblatt: "Ein Weltenbummler soll Schweizer Post fit machen"
Im Handelsblatt vom 29. Juli 2008 wird berichtet, dass Claude Béglé von der Deutschen Post zur Schweizerischen Post wechselt.
"Nun übernimmt der hochgewachsene Kosmopolit wieder einen Job in der Heimat. An seine neue Funktion außerhalb des operativen Managements wird sich Béglé aber wohl erst gewöhnen müssen. "In der Branche ist er eher als Hansdampf in allen Gassen bekannt", sagt Horst Manner-Romberg, Logistikexperte aus Hamburg. "Es wird sich zeigen, ob er als Macher mit dem Posten im Verwaltungsrat zurechtkommt."Als Verwaltungsrat dürften eher politischer Lobbyismus und diplomatisches Taktieren gefragt sein."
Handelsblatt: "TNT gibt sich offen für Kooperationen"
Im Handelsblatt vom 29. Juli 2008 wird berichtet, dass es Gerüchte um Interesse von Fedex an Übernahme von TNT gebe.
"TNT präsentiere sich Investoren weiterhin als Übernahmeziel, meint dagegen Logistik-Experte Horst Manner-Romberg. Denn Bakker preise sein starkes Landverkehrsnetz in Europa als Alternative zur "teuren" Luftfracht an, der angesichts explodierender Ölpreise die Kunden davonliefen, die auf "billigere" LKW-Transporte umstiegen. Gerade daran sind aber die US-Konkurrenten Fedex und wohl auch UPS interessiert, um ihr Geschäft in Europa auszubauen. Offenbar schreckt sie der hohe Kaufpreis. TNT wird mit rund 5,5 Mrd. Euro an der Börse bewertet, denn auch sie drücken Ergebniseinbußen durch den hohen Ölpreis."
Beschaffung aktuell: "Medientaschenbuch KEP und Logistik"
Mit dem Medientaschenbuch KEP und Logistik ist jetzt ein Buch erschienen, das einen genauen Überblick über die weiterhin boomenden Logistikmärkte weltweit ermöglicht. Das 388 Seiten starke Werk beschreibt 22 der weltweit wichtigsten Märkte ebenso wie 13 der führenden Unternehmen der KEP- und Logistikmärkte in Europa und weltweit.
erschienen in Ausgabe Juli 2008 des Fachmagazins für Supply Management "Beschaffung aktuell"
Handelsblatt: "Hanjo Schneider tritt gegen Postkonzerne an"
Im Handelsblatt vom 24. Juni 2008 wird gemeldet, dass Hanjo Schneider die europäischen Paketgesellschaften der Otto-Gruppe unter dem Dach einer Holding vereinen solle.
""Die Integration der europäischen Otto-Töchter unter einem Dach ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und braucht den ganzen Mann", sagt der Logistikexperte Horst Manner-Romberg. Die Post-Tochter DHL etwa kann in Frankreich und Großbritannien ein Lied davon singen. In beiden Ländern hatte DHL erhebliche Probleme, ihre Töchter zu integrieren."
Handelsblatt: "Deutsche Post stellt ihr Filialnetz auf Agenturen um"
Im Handelsblatt vom 16. Juni 2008 wird darüber berichtet, dass die Deutsche Post ihr Filialnetz auf Agenturen umstellt, um die Kosten zu senken.
"Kritik kommt von der Post-Gewerkschaft DPVKOM. Dies sei ein völlig falsches Signal, meinte der Bundesvorsitzende Volker Geyer. Die Post stehe seit Anfang des Jahres im vollen Wettbewerb. Kunden könne die Post auf Dauer nur dann halten, wenn sie den besten Service anbiete. Das schaffe sie nur mit eigenem, gut ausgebildeten Personal. Allerdings setzen auch Paketkonkurrenten der Post auf "billigere" Shops im Einzelhandel - ohne größere Probleme bei der Qualität. Die Post habe offenbar den Kunden entdeckt, meinte Logistik-Experte Horst Manner-Romberg."
Die Welt: "Deutsche Post macht sich unbeliebt in den USA"
In der Welt vom 10. Juni 2008 wird darüber berichtet, dass Politik und Gewerkschaft am Standort Wilmington Jobabbau von DHL verhindern wollen und ein Kartellverfahren drohe:
"Nach Informationen der WELT wird sich US-Generalbundesanwalt Michael B. Mukasey mit der Angelegenheit befassen. Die Arbeitnehmervertreter vertreten den Standpunkt, eine Kooperation zwischen DHL und UPS verstoße gegen frühere Abmachungen über Arbeitsplätze in Wilmington. Sie habe verheerende Auswirkungen auf den amerikanischen Wettbewerb sowie die lokale Wirtschaft. Auch der Gouverneur von Ohio, der Demokrat Ted Strickland, beantragt eine Untersuchung, ob DHL gegen Bundesgesetze verstoße. "Es sieht sehr danach aus, als ob die Post hier mit der heißen Nadel gestrickt hat", sagte Post-Experte Horst Manner-Romberg. Branchenkenner geben zu bedenken, dass sich die Post damit in die Abhängigkeit ihres größten Widersachers UPS begibt. "UPS und auch der zweitgrößte Anbieter am Markt, Federal Express, lachen sich doch ins Fäustchen. Die können den Kunden sagen: DHL ist kaputt, jetzt kommt mal besser zu uns", sagte ein früherer Manager von Federal Express."
Verkehrs Rundschau KEP-Spezial: "KEP-Markt im Überblick"
Erstmals präsentiert die Hamburger MRU-Unternehmensberatung die Daten aller relevanten Unternehmen im nationalen und internationalen Kurier-, Express- und Paketmarkt im "Medientaschenbuch KEP und Logistik".
erschienen in der Sonderausgabe 01 "KEP-Spezial" der Fachzeitschrift "Verkehrs Rundschau"
KEP aktuell: "Special Speed - SameDay"
In Zeiten des Konjunkturaufschwungs, der Globalisierung, der sich immer schneller wandelnden Märkte und nicht zuletzt der wachsenden wirtschaftlichen Verflechtungen im europäischen Raum boomt die Auftragslage im KEP-Bereich. Immer kürzere Laufzeiten sind bei den meisten Anbietern schon die Regel und nicht mehr die Ausnahme. Und trotz der sehr kurzen Laufzeiten gibt es Sendungen, die besonderes Know-how des KEP-Anbieters erfordern: SameDay-Lieferungen, besonders schnelle taggleiche Zustellungen.
von Eva Meindl (MRU)
erschienen am 23. Mai 2008 in "KEP aktuell"
Handelsblatt: "DPD stoppt Ausbau seiner Paketshops"
Der drittgrößte deutsche Paketdienst DPD ändert überraschend seine Strategie. Das Unternehmen stoppt die Pläne, das Netz von Paket-Shops auszubauen. Stattdessen will DPD nun in das Geschäft mit Eilsendungen (Express) einsteigen und das internationale Paketgeschäft stark erweitern, sagte Deutschland-Chef Arnold Schroven dem Handelsblatt. Ziel ist es, profitabler zu werden: In beiden Bereichen erzielen die Unternehmen der Branche deutlich höhere Renditen als im nationalen Paketgeschäft. Mehrheitsgesellschafter des DPD ist der französische Postkonzern La Poste.
von Axel Granzow
erschienen am 21. Mai 2008 im "Handelsblatt"
KEP-Nachrichten: "KEP-Kongress"
Ein zunehmender Wettbewerb, der durch Preisverfall, aber auch durch Produktdifferenzierung und Qualitätssteigerung gekennzeichnet ist, herrscht auf dem deutschen Paketmarkt.
erschienen am 20. Mai 2008 in den "KEP-Nachrichten"
Postmaster Magazin: "Neues Buch von Manner-Romberg"
Das neue "Medientaschenbuch KEP und Logistik" gibt die Unternehmensberatung Manner-Romberg heraus. Auf rund 400 Seiten informiert es über die Logistik-Marktsituation in fast zwei Dutzend Ländern, außerdem über die 13 größten Logistikkonzerne der Welt. Das Buch kann man für 99 Euro bestellen bei: www.m-r-u.de
erschienen in Ausgabe 5 der Fachzeitschrift "Postmaster Magazin"
Die ZEIT: "Krise: Reeder setzen auf Zeit danach"
Die Wochenzeitung "Die Zeit" vom 30. April 2008 informiert darüber, dass Reeder auf die Zeit nach der Krise setzen:
"Mehr als 10000 zusätzliche Frachter stehen 2008 laut Lloyds Register Fairplay weltweit in den Auftragsbüchern, fast doppelt so viele wie 2006. Wie kann das sein? Hatten nicht kürzlich die großen Transportlogistiker FedEx und UPS gemeldet, dass sie niedrigere Gewinne als im Vorjahr erwarten? Hatten nicht zahlreiche Marktbeobachter daraus gefolgert, es gehe mit Konjunktur und Handel bergab? Mag sein, sagt der Unternehmensberater und Logistikexperte Horst Manner-Romberg. Aber gerade in schlechten Zeiten werde viel aus der Luft wo FedEx und Co agieren auf kostengünstigere Transportmittel verlagert."
Handelsblatt: "Post will Streik noch abwenden"
Die Deutsche Post hofft, den von den Gewerkschaften angedrohten Streik noch abwenden zu können. "Wir wollen die Zeit bis zum 2. Mai nutzen, um zu einer Verhandlungslösung zu kommen", betonte Unternehmenssprecher Uwe Bensien. Die Post bleibe gesprächsbereit.
von Axel Granzow
erschienen am 21. April 2008 im "Handelsblatt"
KEP Nachrichten: "KEP-Publikation"
Einen Überblick über den rasant wachsenden KEP-Markt gibt das neue "Medientaschenbuch KEP und Logistik", herausgegeben von der Unternehmensberatung MRU, Hamburg.
von Erwin Maruhn
erschienen am 18. April 2008 in den "KEP Nachrichten"
KEP und Logistikmärkte weltweit - das neue Medientaschenbuch der MRU GmbH
Die braunen Autos des United Parcel Service ebenso wie die Flugzeuge der DHL oder von FedEx kennt jeder. Die Märkte aber, in denen die Firmen ihre Geschäfte machen, kennen häufig nur Experten. Dabei machen die Kurier- Express- und Postdienste, die unter dem Begriff "KEP" zusammengefasst werden, europaweit jährlich mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz. Ein weiterer dreistelliger Milliardenumsatz wird in der Logistikbranche erzielt. Mit dem "Medien-
taschenbuch KEP und Logistik" ist jetzt ein Buch erschienen, das erstmals einen genauen Über-
blick über die weiterhin boomenden Märkte weltweit ermöglicht. [...]
Die Pressemeldung erschien auf den Portalen
www.deutsche-nachrichten-agentur.de, www.dailynet.de, www.pressemeldungen.at, www.presseanzeiger.de, www.pressrelations.de, www.openpr.de
Handelsblatt: "Blick auf viele Baustellen"
Der neue Konzernchef Frank Appel hat das erste Blitzlichtgewitter überstanden. Trotz schrumpfender Gewinne überzeugt der Zumwinkel-Nachfolger die Analysten. Bis Mai will er eine Lösung für das kriselnde US-Geschäft vorlegen.
von Axel Granzow
erschienen am 07. März 2008 im "Handelsblatt"
Handelsblatt: "Pin Group hofft auf einen Investor"
Insolvenzverwalter und Geschäftsführung verhandeln über Komplettverkauf und Veräußerung einzelner Konzernteile.
von Axel Granzow
erschienen am 04. März 2008 im "Handelsblatt"
Handelsblatt: "Von Z nach A"
Frank Appels Frühstart als neuer Vorstandschef der Deutschen Post verleiht dem Konzern, was er dringend benötigt: neuen Schwung. Was Appel alles zu erledigen hat - und warum er dennoch seinen Vorgänger Klaus Zumwinkel schon bald vermissen könnte.
von Axel Granzow
erschienen am 04. März 2008 im "Handelsblatt"
LOG.Punkt: "Nicht nur zur Weihnachtszeit"
Das Geschäft mit Kurier-, Express- und Paketsendungen - kurz Kep genannt - wächst schnell. Omas Weihnachtspaket fällt kaum ins Gewicht.
von Horst Manner-Romberg
erschienen in Ausgabe 07/2008 des Fachmagazins "LOG.Punkt"
Handelsblatt: "Post-Chef Appel sortiert neu"
Kaum hat Frank Appel den Chefposten der Deutschen Post übernommen, muss er viele Personalien klären, und zwar schnell. „Auf Appels Tisch liegt ein Stapel von Personalakten, der nun zügig abgearbeitet wird“, ist aus Vorstandskreisen der Post zu hören. Hermann Ude gilt als Favorit für die Logistik. Bleibt Briefvorstand Jürgen Gerdes nun doch?
von Axel Granzow
erschienen am 22. Februar 2008 im "Handelsblatt"
Die Welt: "Der neue Post-Chef muss hart durchgreifen"
In der Welt vom 20. Februar 2008 wird darüber berichtet, dass der neue Konzernchef Frank Appel ohne Klaus Zumwinkel die Deutsche Post neu ordnen kann:
"„Appel kann auf der grünen Wiese anfangen. Jetzt muss er zeigen, wie nachhaltig die Personalentscheidung ist“, sagt Horst Manner-Romberg, Geschäftsführer einer renommierten Unternehmensberatung. [...] „Die Post hat in den USA nur die Möglichkeit, einen Partner unter den Versandfirmen zu suchen, der dann unter dem Namen DHL Sendungen zustellt“, sagt Post-Experte Manner-Romberg. Der Branchenkenner schließt nicht aus, dass die Post dabei mit dem nationalen US-Postal Service ins Geschäft kommt. Sonst müsse Appel das Angebot in den USA radikal zusammenstreichen und Kosten senken."
Handelsblatt: "Ergebnis von TNT bricht ein"
Hohe Restrukturierungs- und Anlaufkosten im Briefgeschäft belasten den Gewinn der Niederländer.
von Axel Granzow
erschienen am 19. Februar 2008 im "Handelsblatt"
Logistik Inside: "Der Wettbewerb kommt"
Auch wenn PIN schwächelt und TNT zurückrudert, der Mindestlohn wird den Wettbewerb auf dem Briefmarkt nicht totkriegen. Neue Ideen und Konzepte sind gefragt.
von Constantin Gillies
erschienen in Ausgabe 02/2008 der "Logistik Inside"
Handelsblatt: "Postbank in der Warteschleife"
Vor einem Verkauf des Finanzinstituts will die Post erst die Probleme mit ihrer US-
Tochter lösen.
von agr/bas/hgn/rob
erschienen am 07. Februar 2008 im "Handelsblatt"
Handelsblatt: "Logistiker Fiege trennt sich vom reinen Transportgeschäft"
Schließung von Standorten des LKW-Transportnetzes belastet das Ergebnis mit einem zweistelligen Millionenbetrag - Betroffen sind über 500 Beschäftigte
von Axel Granzow
erschienen am 06. Februar 2008 im "Handelsblatt"
Der Handel: "Lösungen im Paket"
Beim Versand von Waren an Handelskunden ist Zuverlässigkeit gefragt. Die Auswahl des Dienstleisters ist daher von strategischer Bedeutung.
von Steffen Gerth
erschienen in Ausgabe 02/2008 des Wirtschaftsmagazins "Der Handel"
Welt am Sonntag: "Post-Chef Klaus Zumwinkel ist angezählt"
Die Welt am Sonntag vom 27. Januar 2008 meldet, dass die Deutsche Post in den USA Milliarden versenkt habe, und der Rivale FedEx die Post jetzt retten solle:
"Die Bilanz ist trostlos: Noch nie hat die Post seit dem Einstieg in den USA vor fünf Jahren nennenswert Geld verdient. Jahr für Jahr verschob sie Gewinnprognosen, bis sie schlussendlich überhaupt keine mehr abgab. "Die Post hat in Nordamerika nur dann noch eine Überlebenschance, wenn sie sich rasch einen Partner sucht", sagt Horst Manner-Romberg, Geschäftsführer der Beratungsfirma MRU in Hamburg. In der Tat sucht die Post einen solchen Retter in der Not. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" aus Unternehmenskreisen spricht der Post-Vorstand bereits mit Managern des amerikanischen Expressdienstes FedEx."
Welt: "Post will 2500 Mitarbeiter an HP abgeben"
Die Welt meldet am 24. Januar 2008, dass die Deutsche Post mit der US-Computerfirma HP über Verkauf großer Teile der Datenverarbeitung verhandele:
"„Die Post hat in Nordamerika nur dann eine Überlebenschance, wenn sie sich einen Partner sucht", sagte Horst Manner-Romberg, Geschäftsführer der Beratungsfirma MRU. Allein werde sie das teure Versandnetz über alle Bundesstaaten hinweg nicht profitabel betreiben können. Als möglicher Partner wird in den USA der Expressdienst Fedex genannt. Hinter United Parcel Service ist Fedex die Nummer zwei in den Vereinigten Staaten. Die Post könnte ihren Versand mit dem der Amerikaner zusammenlegen und im Gegenzug Fedex als Partner in Europa dienen."
Verkehrs Rundschau: "Jetzt erst recht!"
Der Mindestlohnbeschluss erschwert das Geschäft für die privaten Briefdienste. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, sich als Dienstleister am Markt zu etablieren.
von Stefan Bottler
erschienen in Ausgabe 03/2008 der "Verkehrs Rundschau"
Financial Times Deutschland: "DHL will Durchbruch in USA erzwingen"
Die Financial Times Deutschland berichtet in der Ausgabe vom 11. Januar 2008, dass DHL ihr Geschäft in den USA ausbaue und mit der Drogeriekette Walgreens kooperiere.
"Die Kooperation mit Walgreen soll eine grundsätzliche Wende beim Expressgeschäft der Deutschen Post in den USA bringen. Bisher hatte es sich als teurer Fehlgriff erwiesen. Ein Vorstand musste bereits gehen, weil alle Prognosen zum Durchbruch in die Gewinnzone nicht realisiert werden konnten. DHL tut sich schwer gegen die scharfe Konkurrenz der etablierten Rivalen UPS und Fedex. Mit einem Marktanteil von 6,6 Prozent konnte sich DHL in den USA nicht auf breiter Basis durchsetzen. Experten beurteilen auch die Erfolgsaussichten des neuen Vorstoßes skeptisch. "Dieser Schritt ist gut für die Präsenz von DHL in den USA. Was das aber fürs Geschäftsergebnis bringt, dazu sagt die Deutsche Post aus guten Gründen nichts", sagte Horst Manner-Romberg, Gründer und Geschäftsführer des Marktbeobachtungsunternehmens MRU."
Verkehrs Rundschau: "Ideen gefragt"
Für welche Unternehmen gelten Mindestlöhne, für welche nicht? Das Thema wird auch in 2008 den Postmarkt beschäftigen.
von Stefan Bottler
erschienen in Ausgabe 1-2/2008 der "Verkehrs Rundschau"























