Pressespiegel 2007
Logistik Inside: "Die neuen Gegner des gelben Riesen"
Mehr Konkurrenz für die Deutsche Post: Was sich nach dem Fall des Briefmonopols im deutschen Markt ändert.
von Constantin Gillies
erschienen in Ausgabe 12/2007 der "Logistik Inside"
Die Zeit: "Mehr Post"
In der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 27. Dezember 2007 wird berichtet, dass der neue Wettbewerb durch die Abschaffung des Postmonopols den Unternehmen Geld sparen und die Bürger ärgern wird.
"Kommt der Briefträger jetzt häufiger? »Es bleibt bei sechs Tagen die Woche«, sagt die Deutsche Post. Vorgeschrieben sind von der EU nur fünf Tage, ein Ende der Samstagszustellung würde jedoch einen öffentlichen Aufschrei provozieren. Umgekehrt scheint eine Ausweitung denkbar. So liefert die Post in einem Pilotprojekt das Magazin Spiegel sonntags an Abonnenten aus. »Die Sonntagszustellung wird kommen«, sagt der Logistikexperte Manner-Romberg. [...] Schadet der Mindestlohn dem Wettbewerb? »Er ist auf jeden Fall ein schwerer Rückschlag«, sagt Beobachter Manner-Romberg. Er rechnet damit, dass viele der neuen Konkurrenten, die einen abrupten Kostenanstieg um 20 oder 30 Prozent verdauen müssen, tief in die roten Zahlen rutschen, aufgeben oder sich auf rentable Ballungsgebiete zurückziehen. Anders als erwartet werde ihr Marktanteil vorübergehend einbrechen und dann nur verhalten steigen, auf vielleicht 15 bis 17 Prozent in ein paar Jahren. Wenn Pin als bundesweiter Anbieter nun vor dem Aus stehe, bedeute das nicht das Ende jeden Wettbewerbs. »Es gibt regionale Briefdienste, die der Post schon jetzt viel stärker weh un«, so Manner-Romberg. Auch die Bundesnetzagentur sieht »keinen Grund zur Schwarzmalerei«."
Frankfurter Rundschau: "Es hapert am flächendeckenden Netz"
Nur wenige Briefdienste schaffen es, der Deutschen Post die Stirn zu bieten.
von Wolf H. Goldschmitt
erschienen am 15. Dezember 2007 in der "Frankfurter Rundschau"
Die Zeit: "Springers falscher Pin-Code"
Die Wochenzeitung "Die Zeit" vom 13. Dezember 2007 schreibt, dass der Ausflug ins umkämpfte Postgeschäft das Verlagshaus teuer zu stehen komme.
"Nachdem die ProSieben-Übernahme gescheitert war, schwamm der Verlag im Geld. Pin schien da eine willkommene Alternative zu sein. »Man hegte Erwartungen wie zuletzt zu Zeiten der New Economy«, meint der Logistik-Experte Horst Manner-Romberg. Rund 1,5 Milliarden Euro werde Pin bis zum Jahr 2015 umsetzen, versprach Pin-Chef Günter Thiel, den man in der Branche als »begnadeten Verkäufer« schätzt. Bereits im kommenden Jahr werde der Briefdienst Gewinne machen."
Handelsblatt: "ANTWORTEN: Wie der private Postdienst von Axel Springer überleben kann"
Verwirrspiel um Pin.
von Axel Granzow
erschienen am 13. Dezember 2007 im "Handelsblatt"
Welt am Sonntag: "Die Post behält die Post"
Die Tageszeitung "Welt am Sonntag" meldet am 09. Dezember 2007, dass ein hoher Mindestlohn das Monopol auf dem deutschen Briefmarkt weiter festigen werde. Die Liberalisierung der Branche drohe auch in anderen europäischen Ländern zu scheitern.
""Einen breiten Wettbewerb wird es unter diesen Bedingungen nicht geben", sagt der Unternehmensberater Horst Manner-Romberg. Post-Experten fordern daher einen Kompromiss, um der privaten Konkurrenz doch noch eine Chance zu geben. "Das Hauptproblem der privaten Briefdienste ist, dass sie durch den Mindestlohn gleich von Anfang an 100 Prozent der Kosten haben, aber noch keine entsprechend hohen Umsätze. Die Politik hat den Fehler gemacht, keine Übergangsfrist einzuführen", sagt Manner-Romberg. Mit dieser Variante, glaubt der Berater, hätte die Hürde für den Markteintritt zumindest gesenkt werden können. Zudem hätte so dem Vorwurf von Deutscher Post und der Gewerkschaft Ver.di entgegengetreten werden können, die privaten Briefdienste betrieben Lohndumping."
Die Welt: "Aus für Wettbewerb im Briefversand"
Die Tageszeitung "Die Welt" meldet am 05. Dezember 2007, dass sich die TNT Post zurückziehe und Pin Stellen abbaue.
"Die große Offensive, nach dem Ende des letzten Postmonopols ab Januar 2008 in den Wettbewerb zu starten, wird ausbleiben. Grund für den Rückzug der Post-Konkurrenten ist nach Expertenmeinung weniger der Mindestlohn an sich, sondern vielmehr dessen Höhe. "Das Hauptproblem der privaten Briefdienste ist es doch, dass sie durch den Mindestlohn gleich von Anfang an 100 Prozent der Kosten haben, aber noch keine entsprechend hohen Umsätze. Die Politik hat den Fehler gemacht, keine Übergangsfrist einzuführen", sagt der Unternehmensberater Horst Manner-Romberg. [...] Die Folge, dass nun kein breiter Wettbewerb entstehen werde, habe die Politik zu verantworten. "Den Schaden tragen nicht in erster Linie die Privatkunden. Es sind die Geschäftskunden. Denn die Portopreise werden nun nicht deutlich sinken", sagte Manner-Romberg. Postchef Klaus Zumwinkel hatte mehrfach angekündigt, auch über attraktive Preise um jeden einzelnen Kunden kämpfen zu wollen. Einen solchen Preiskampf mit sinkenden Portopreisen wird es nun aber vorerst nicht geben."
KEP Spezial: "Europa neu im Visier"
Nachdem UPS Anfang 2006 am Flughafen Köln-Bonn ein neues Luftfracht-Drehkreuz eröffnet hat, zieht Konkurrent Federal Express nach und will nun trotz diverser Rückschläge hierzulande und in Europa neu durchstarten. Das hat FedEx vor.
von Constantin Gillies
erschienen in Ausgabe 02/2007 des Fachmagazins "KEP Spezial"
Handelsblatt Online: "Kurier-, Express- und Postdienste"
Paketversender werben mit Zusatzleistungen.
von Christoph Berger
erschienen am 20. November 2007 im "Handelsblatt Online"
Welt Online: "Österreichische Post hofft auf Schonfrist"
Briefmonopol fällt voraussichtlich erst 2011 - Druck im Paketgeschäft wächst.
von Birger Nicolai
erschienen am 05. November 2007 in der "Welt Online"
Financial Times Deutschland: "Gelber Riese versus Götterbote"
Im Privatgeschäft hat Hermes der Post-Tochter DHL Marktanteile abgenommen.
von Friederike Krieger
erschienen am 17. Oktober 2007 in der "Financial Times Deutschland"
Handelsblatt: "Post-Chef Zumwinkel rechnet mit höheren Gewinnen"
US-Expressgeschäft bleibt weiter Sorgenkind des Konzerns.
von Axel Granzow
erschienen am 16. Oktober 2007 im "Handelsblatt"
Financial Times Deutschland: "Gut gedeihen neben den Platzhirschen"
Auf dem Beratermarkt tummeln sich zahllose Einzelkämpfer, oft einstige Mitarbeiter von Consultingfirmen. Den Wettbewerb mit den großen Häusern bestehen sie dank ihres Spezialwissens.
von Andrea Bracht
erschienen am 02. Oktober 2007 in der "Financial Times Deutschland"
Welt am Sonntag: "Zumwinkels wichtigste Mission"
Der Postchef hat sein Ziel erreicht und einen Mindestlohn für Zusteller durchgesetzt. Die privaten Briefdienste drohen nun mit Klagen. Für die Deutsche Post geht es bei dem Streit um das Überleben in alter Form.
von Birger Nicolai
erschienen am 09. September 2007 in der "Welt am Sonntag"
ProFirma: "Pünktlich in Peking"
Immer mehr Mittelständler ziehen in die Boom-Regionen Südostasiens. Dienstleister helfen bei der Expansion und sorgen für durchgängig funktionierende Logistikprozesse.
von Karsten Zunke
erschienen in der Septemberausgabe 2007 des Magazins "ProFirma"
Handelsblatt: "Zumwinkels Wegbereiter"
Wolfhard Bender führt den neuen Arbeitgeberverband Postdienste.
von Axel Granzow
erschienen am 24. August 2007 im "Handelsblatt"
Handelsblatt: "Der Kronprinz"
Was wie beiläufig daherkam, war ein Ritterschlag: Frank Appel wird behutsam zum Nachfolger von Post-Chef Klaus Zumwinkel aufgebaut. Der Konzern steht vor einem Generationswechsel.
von Axel Granzow
erschienen am 09. Mai 2007 im "Handelsblatt"
Moneda Única: "En España el mercado está dominado por firmas nacionales"
"In Spanien wird der Markt von einheimischen Unternehmen dominiert"
In diesem Interview mit Horst Manner-Romberg geht es unter anderem um den Weg der europäischen Postmärkte hin zur Liberalisierung sowie um den aktuellen Stand des spanischen Marktes.
von Esmeralda Gayán
erschienen in der Märzausgabe 2007 der spanischen Fachzeitschrift "Moneda Úneda".
Die Welt: "Hermes expandiert nach Österreich"
Otto-Versandtochter kündigt der Staatspost und baut eigenes Netz auf - Interesse an Quelle-Paketen
von Birger Nicolai
erschienen am 03. März 2007 in der Tageszeitung "Die Welt".
Die Zeit: "Adieu, liebe Post"
Wer profitiert vom Ende des Briefmonopols?
von Arne Storn
erschienen am 15. März 2007 in der Wochenzeitung "Die Zeit".
Handelsblatt: "Post startet Marketingoffensive"
Neue Angebote für die werbetreibende Wirtschaft - Konzern will Ergebnis der Briefsparte stabil halten
von Axel Granzow
erschienen am 08. Februar 2007 in der Tageszeitung "Handelsblatt".
LOG.Punkt: "Zu früh an die Öffentlichkeit gegangen"
Bewertung -- Seit 2005 sorgt das Marktgespenst Red Parcel Post (RPP) für Unruhe im Paketmarkt. Mehrmals wurde der Start verzögert, das Projekt galt bereits als gescheitert. Kommt nun der Durchbruch?
von Robert Kümmerlen
Ausgabe 2/2007 des Fachmagazins "LOG.Punkt".
Welt am Sonntag: "Warum sich halb Europa gegen den freien Postmarkt sperrt"
Die Post drückt den Lohn bei Paketfahrern und prangert gleichzeitig Konkurrenten an. Mit gespaltener Zunge.
von Birger Nicolai
erschienen am 03. Juni 2007 in der "Welt am Sonntag"
Financial Times Deutschland: "Schlott ködert Käufer für Werbesparte"
Druckkonzern spaltet Direktmarketing-Tochter Meiller Direct ab. Experten rechnen
mit wachsendem Wettbewerbsdruck.
von Claudia Wanner
erschienen am 01. März 2007 in der "Financial Times Deutschland"
Focus: "Endspurt in den Wettbewerb"
Weil das Monopol zum Jahresende fällt, droht die Post mit Entlassungen. Kunden
hoffen auf sinkende Preise.
erschienen am 14. Mai 2007 im Magazin "Focus"
Handelsblatt: "Hermes wird ein Europäer"
Unter dem Dach der Logistik-Tochter will der Versandhändler Otto das
Europageschäft bündeln.
von Axel Granzow
erschienen am 06. Juni 2007 im "Handelsblatt"
Handelsblatt: "Post startet Marketingoffensive"
Neue Angebote für die werbetreibende Wirtschaft - Konzern will Ergebnis der
Briefsparte stabil halten.
von Axel Granzow
erschienen am 08. Februar 2007 im "Handelsblatt"
Handelsblatt: "Post-Aktie stürzt ab"
Börse bestraft das frühere Staatsunternehmen wegen des schwachen Ausblicks.
von Axel Granzow
erschienen am 21. März 2007 im "Handelsblatt"

























